|
Filmharmonie 2010
Der Berg des Schicksals


Photomontagen
Filmharmonie 2010
- DER BERG DES SCHICKSALS
(Bildnachweis: Filmharmonie)
Download:
PRESSEHEFT "DER
BERG DES SCHICKSALS"
Filmharmonie 2009
- DER ZINKER


Photomontagen
Filmharmonie 2009
- DER ZINKER
(Bildnachweis: Filmharmonie)
Download:
PRESSEHEFT "DER ZINKER"
Download:
PRESSEHEFT METROPOLIS
PRESSESTIMMEN
|
Kärntner Tageszeitung,
Samstag,
24. Juli 2010
Toller Start mit Luis Trenker
Klagenfurt.
In dem bis auf den letzten Platz gefüllten Burghof
startete am Donnerstagabend das diesjährige Open-Air-Kino.
Waren Klagenfurts Cineasten auch wegen des
Stummfilmklassikers "Der Berg des Schicksals" (Arnold Fanck,
1923/24) mit Luis Trenker in der Hauptrolle gekommen, so
boten die Veranstalter Neues Volkskino und Klagenfurter
Kulturabteilung noch eine ganz besondere Zugabe. Als eine
Art "Wochenschau" im Vorspann wurde ein Schatz aus dem
Landesarchiv präsentiert: die 15-minütige Filmdokumentation
des Festumzuges zum 10. Oktober aus dem Jahr 1930. [...]
Entscheidenden
Anteil am Gelingen des Abends hatte das Ensemble FILMHAMONIE
mit Dirigent Raphael Eröd. Die eigens für diese Aufführung
komponierte Filmmusik wurde wie schon in den Jahren zuvor
von dem Komponisten Florian C. Reithner beigesteuert und dem
Geschehen auf der Leinwand live unterlegt.
Insgesamt ein
toller Auftakt.
|
|
Montag, 13. August 2007
MUSIK - Erfolg in Pordenone für
"Filmharmonie"
Bläser, Film und eine Wette
Pordenone
Gewettet wird, daß 6000 km auf dem Motorrad in zwölf Tagen,
von Luzern bis Wien, durch 7 europäische Länder (dazwischen
wird noch der Grossvenediger erklommen und die Donau
flussabwärts Richtung Ziel gerudert), zu schaffen sind:
Herausforderer ist Ernest "Der Kilometerfresser“,
Protagonist von Karl Imelskys gleichnamigem österreichischen
Film aus dem Jahr 1925, der durch einen glücklichen Zufall
kürzlich wiederentdeckt wurde. Aufgeführt wurde er in der
Reihe „Al cinema con l'orchestra" (Mit dem Orchester ins
Kino) des Cinemazero im Auditorium Concordia, mit der eigens
dafür komponierten Begleitmusik von Florian Reithner,
vorgetragen von den 22 Bläsern des Orchesters Filmharmonie
aus Klagenfurt, unter der Leitung von Erich Pichorner.
Und die Wette wurde
nicht nur vom Protagonisten gewonnen, betrachtet man das
daraus hervorgegangene filmische Ergebnis: eine
unterhaltsame Erzählung, die sich vornehmlich auf der Ebene von
Ansichtskartenmotiven abspielt, und die – in Bezug auf den slawischen
Teil – von anthropologischem Interesse ist. Auch die
Überraschung eines metanarrativen Einwurfes durfte nicht
fehlen: während Ernest im Film vom Gletscher absteigt, wird
die Arbeit des Filmteams gezeigt, das ihn am Gipfel filmt.
Die musikalische
Begleitung folgt konsequent dem linearen Handlungsablauf,
wobei auf Experimentelles verzichtet und die traditionelle
Tonsprache nicht verlassen wird. In einer Erzählung, die
ohne tragische Spannungen auskommt, wo sogar ein Unfall mit
Ironie gezeigt wird, wählt Reithner effizient das klangliche
Understatement. Dabei glückt ihm eine Begleitmusik, die sich
nicht in den Vordergrund drängt und dennoch ausgefeilt,
bisweilen elegant ist und sich das Spiel des musikalischen
Zitats als Anspielung auf die durchreisten Gebiete gestattet
(in Italien z.B. das "Babbino caro" Puccinis in Florenz). So
fließt die Musik zusammen mit den Bildern mit großer Frische
scheinbar
selbstverständlich dahin. Von gutem Niveau der Vortrag des
Orchesters Filmharmonie, mit Grenzen bei einigen
rhythmischen Übergängen. Das Publikum unterhält sich
köstlich und zollt der Aufführung verdienten Applaus.
Andrea Busato
Il Gazzettino, 2007
|
zum Originalartikel

Kärntner Tageszeitung, 1999
|
Blasorchester feierte
halbes Jahrhundert
Klagenfurt. Das Symphonische Blasorchester hat das
Jubiläum „50 Jahre Kärntner Blasmusikverband“ mit einem
Konzert im Großen Saal des Konzerthauses gefeiert; der
beschämend schwache Besuch ist sehr zu bedauern, denn das
zum großen Teil aus noch jugendlichen Musikern bestehende
Orchester hat mit einer sehr achtbaren Leistung dem
festlichen Charakter dieser Veranstaltung voll und ganz
entsprochen.
Gedenken an Giuseppe Verdi. War ein Teil des
Jubiläumsprogrammes – Auszüge aus der „Messa da Requiem“ –
dem Gedenken an den 100. Todestag Giuseppe Verdis gewidmet,
so darf als besonders erfreulich die weitere Programmauswahl
bezeichnet werden, da sie ausschließlich Werken des großen,
leider in Vergessenheit geratenen und nur mehr wegen seiner
Operetten halbwegs bekannten Kärntner Komponisten Rudolf
Kattnig aufwies.
Kattnig als Symphoniker. Rudolf Kattnig, dessen
erstaunliche Begabung schon früh von seinem prominenten
Lehrer Josef Marx erkannt wurde, hätte eigentlich durchaus
das Zeug zum Symphoniker gehabt, wie es die an diesem Abend
zu hörenden Werke „Vater unser“, die auch burleske Elemente
aufweisende „Romantische Ouvertüre“ und drei „Slowenische
Tänze“ beweisen.
Großer Einfallsreichtum. Einfallsreichtum, gekonnter
Tonsatz und eine Harmonik, die Eigenständigkeit erkennen
läßt, sind besondere Kennzeichen dieses Erzmusikers.
Erich Pichroner jun. Hat im Vergleich zum vergangenen Jahr
viel dazugelernt: er vermittelt jetzt Sicherheit und seine
Schlagtechnik wirkt überzeugend.
Die, wie gesagt leider viel zu wenigen, Zuhörer haben
schließlich mit sehr lebhaftem Beifall dem Dirigenten des
Jubiläumskonzertes und seinen tüchtigen, vornehmlich jungen
Musikern gedankt.
Erich Opitz
Kärntner Tageszeitung, 2001 |
|