- SBOK - Ensemble FILMHARMONIE -

STUMMFILM mit LIVEMUSIK

 

Der Film der Saison 2010:

DER BERG DES SCHICKSALS - Ein Bergsteiger-Abenteuer aus den Dolomiten. Luis Trenkers erster Film.

 

Der Film der Saison 2009:

DER ZINKER - Ein echter Edgar Wallace-Krimi.

Erstmals zeigen wir einen TONFILM mit Live-Musik.

 

Der Film der Saison 2008:

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN - Neuvertonung von Alexander Kuchinka. Regisseur Max Neufeld wird wiederentdeckt.

 

Der Film der Saison 2007:

DER KILOMETERFRESSER - Unterhaltsamer Reisefilm

 

Der Film der Saison 2006:

DER LETZTE MANN - Meisterliches Regiekino

 

In unserem Repertoire:

METROPOLIS - Fritz Langs opus magnum

 

 

auf der FILMHARMONIE-Wunschliste:

ORLAC'S HÄNDE - der erste Film der Gattung

                   "Psychothriller", gedreht in Wien

 

 

 

- DER BERG DES SCHICKSALS -

Stummfilm mit Live-Musik

Deutschland, 1923 - Regie: Dr. Arnold Fanck

Filmmusik von Florian C. Reithner

(Kompositionsauftrag der Filmharmonie, 2010)

 

Premiere: Donnerstag, 22. Juli 2009,  Burghof Klagenfurt

 

Die steile Felsnadel "Guglia del Diavolo" gilt als unbezwingbar - und gerade deshalb versucht es ein Bergsteiger immer wieder, ihren Gipfel als erster zu besteigen. Trotz Bitten seiner Frau, das Klettern um seines kleinen Sohnes Willen aufzugeben, versucht er es noch einmal - und stürzt in den Tod.

Zwanzig Jahre später: der Sohn ist zu einem stolzen Mann herangewachsen und hat geschworen, die "Guglia del Diavolo" zu meiden. Doch da folgt seine Jugendfreundin zwei Bergsteigern Richtung Gipfel und gerät selbst in Bergnot. Der junge Mann (in seiner ersten Spielfilmrolle: Luis Trenker) muß sein Gelöbnis brechen und setzt zur waghalsigen Rettung an...

 

Dr. Arnold Fancks erster Spielfilm zeigt die Schönheiten und die Gefahren der Dolomiten unverfälscht und ohne Filmtricks: was in diesem Film lebensgefährlich aussieht und noch heute den Atem stocken läßt, war damals ein echtes Wagnis, für die Darsteller ebenso wie für die Kameraleute Arnold Fanck und Hans Schneeberger. Mit seinen genial photographierten Bildern erfand Fanck eine völlig neue Qualität des Bergfilms und versetzt das Publikum heute wie damals in Spannung.

 

Die Vertonung des Films realisiert Florian C. Reithner heuer mit einer ausgefallenen Orchesterbesetzung und raffinierten Toneffekten. Ein sehens- und hörenswerter Kinoabend erwartet Sie!

 

 

 

- DER ZINKER -

Kriminal-Tonfilm mit Live-Musik

frei nach EDGAR WALLACE

Deutschland, 1931 - Regie: Carl Lamac

Filmmusik von Florian C. Reithner

(Kompositionsauftrag der Filmharmonie, 2009)

 

Premiere: 23. Juli 2009,  Burghof Klagenfurt

 

Frühe Tonfilmversuche bewarb man mit dem Slogan "lebende, sprechende Bilder". Höchste Zeit, daß die Filmharmonie sich mit moderner Technik anfreundet und nicht ausschließlich Stummfilme zeigt, und so heißt es nun endlich:

HIER SPRICHT EDGAR WALLACE.

Wallace spricht, die Filmharmonie spielt - unheimliche Musik zu einem aufregenden Krimi. Und worum geht es?

 

Der Zinker macht London unsicher: Er hört alles, sieht alles - und jeden Gauner, der ihn nicht an seiner Beute beteiligt, "verzinkt", das heißt: verrät er an die Polizei. Als er schließlich der Ganove Juwelen-Harry, der ihm auf die Schliche kommt, ermordet, heftet sich auch Scotland Yard an die Fersen des Zinkers. Ein Verwirrspiel beginnt...

 

Tonfilm-Krimi-Kino mit Live-Musik - und noch dazu mit einem echten Edgar Wallace. Ein spannender Abend ist garantiert.

 

DER ZINKER, D 1931

mit Fritz Rasp, Carl Ludwig Diehl, Lissy Arna, Szöke Szakall, Jack Mylong-Münz und Paul Hörbiger.

Drehbuch: Rudolf Katscher, Otto und Egon Eis.

Kamera: Otto Heller.

Produktion:

Ondra-Lamac-Filmgesellschaft, Berlin.

Auch Sie werden sich fragen:

WER IST DER ZINKER?

Nur Edgar Wallace und die Filmharmonie kennen die Antwort. Die Lösung verraten wir Ihnen bei unserem nächsten Kinokonzert.

 

 

LINKS: "Der Zinker" bei filmportal.de

Artikel aus "Die Brücke" Ausgabe Juli/August 09

Notenmaterial zu "Der Zinker" bei

Seeber FILM Verlag www.seeberfilm.com

 

 

 

- HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN -

Stummfilm mit Live-Musik

Österreich, 1923 - Regie: Max Neufeld

Filmmusik von Alexander Kuchinka

nach Motiven von Jaques Offenbach

(Kompositionsauftrag der Filmharmonie, 2008)

 

Premiere: 24. Juli 2008, Burghof Klagenfurt

 

Das Ensemble Filmharmonie zeigt heuer den Film "Hoffmanns Erzählungen", der 1923 vom Filmkünstler Max Neufeld nach Motiven der Oper von Jacques Offenbach gedreht wurde.

Neufeld verknüpft die drei Akte der Oper zu einer phantastischen Filmhandlung, die nun die schaurigen Elemente der Geschichten von E.T.A. Hoffmann wieder stärker hervorhebt. Seine eigenwillige Interpretation der Geschichte des Dichters Hoffmann, der sich in eine mechanische Puppe verliebt, in Venedig sein Spiegelbild verliert und schließlich seine Geliebte aus den Fängen eines sinistren Doktors befreit, begeistert auch heute.

 

Regisseur und Hauptdarsteller Neufeld, der sein erstes Bühnenengagement 1904 in Klagenfurt absolvierte, bewies mit Filmen wie diesem, daß die österreichische Filmkunst den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchte.

Die Filmmusik stammt vom vielseitigen Künstler und Komponisten Alexander Kuchinka (in Klagenfurt vor allem für seine "scherzo"-Produktionen geschätzt), der eine eigenständige Neukomposition vorstellen wird, für die er sich von den Motiven von Offenbachs Oper inspirieren ließ. Notenmaterial zu "Hoffmanns Erzählungen" bei

Seeber FILM Verlag www.seeberfilm.com

 

 

 

 

- DER KILOMETERFRESSER -

Stummfilm mit Live-Musik

Österreich, 1925 - Regie: Karl Imelsky

Filmmusik von Florian C. Reithner

(Kompositionsauftrag der Filmharmonie, 2007)

 

Der Sportler und Alpinist Ernst Ganauser wettet mit Freunden, er könne eine bestimmte Strecke quer durch Europa binnen weniger Tage zurücklegen. Auf seinem Norton-Motorrad geht es von der Schweiz nach Tirol, von dort nach Italien. Die Route führt weiter über zahlreiche Hindernisse durch den Balkan, über die Steiermark in die Alpen, dann nach Pilsen und schließlich - nach einer Rudertour durch die Wachau - nach Wien.

Es gibt zwei Sieger: Ernst, der seine Wette gewinnt - und das Publikum, das in wunderbar photographierten Bildern Städte, Sehenswürdigkeiten und Bräuche zu sehen bekommt - und das in sehr unterhaltsamer Form!

Diese Reise durch die Vergangenheit ist ein absolut sehenswerter Film.

 

GROSSER ERFOLG IN ALLEN SPIELORTEN!

FILM UND MUSIK BEGEISTERTEN DAS PUBLIKUM GLEICHERMASSEN!

Lesen Sie HIER die Rezension unserer Aufführung in Pordenone.

 

Mit der Vertonung des Films wurde wie schon 2006 Florian C. Reithner beauftragt, der den "Kilometerfresser" bereits im Wiener Metro-Kino am Klavier begleitet hat. Die Komposition spiegelt die die Musikstile aller gezeigten Länder wider - einschließlich der temperamentvollen Folklore des Balkans.

 

Der "Kilometerfresser" begeistert mit Aufnahmen von Luzern, Meran, Mailand, Innsbruck, Bregenz, Venedig, Viareggio, Florenz, Belgrad, Graz, Salzburg, Linz, Pilsen, Wien, vom Großvenediger, der Wachau und vielen anderen Orten und Sehenswürdigkeiten.

 

Notenmaterial zu "Der Kilometerfresser" bei

Seeber FILM Verlag www.seeberfilm.com

Il Mangiachilometri

The Mile-Eater

boufer-kilometroù

Le Bouffeur de Kilomètres

 

 

 

 

 

- DER LETZTE MANN -

Stummfilm mit Live-Musik

- umjubelte Uraufführung der neuen Musik -

27. Juli 2006

 

D, 1924 - Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

Filmmusik von Florian C. Reithner

(Kompositionsauftrag des SBOK, 2006)

 

F.W. Murnau's "Der letzte Mann" ist bis heute ein eindrucksvolles Leinwanderlebnis, zumal dieser Film 1924 mit seinen technischen Neuerungen, vor allem aber durch die einzigartige schauspielerische Leistung von Emil Jannings Furore im europäischen Kino machte. Jannings spielt in diesem Film einen angesehenen Hotelportier, der eines Tages, zu alt und zu schwach für seinen Beruf, zum Toilettenwart degradiert wird. Seiner Uniform und damit seiner Würde beraubt, wird er nun zum Gespött seiner Mitmenschen.

Der Film nimmt dennoch eine überraschende Wendung und endet - fast parodistisch - als Komödie.

 

Die Musik zum Film stammt vom niederösterreichischen Komponisten Florian C. Reithner. Seine Musik verbindet Dramatik und Witz und schließt damit an die großen Stummfilmkompositionen der 1920er Jahre an. Szene für Szene begleiten eingängige Leitmotive das Geschehen und verstärken den an sich schon immensen Eindruck der Bilder.

Das bombastische Finale schließlich ließ ohne Zweifel erkennen, daß der Film ein glückliches Ende nimmt. Ein begeistertes Publikum und tosender Applaus zeugen von der Wirkung dieser Komposition.

 

Die Filmharmonie bietet dieses Projekt allen interessierten Veranstaltern an.

Notenmaterial zu "Der letzte Mann" bei

Seeber FILM Verlag www.seeberfilm.com

 

 

 

 

- METROPOLIS -

Stummfilm mit Live-Musik

(Premiere: 27. Juli 2004)

 

Kaum ein Stummfilm ist so bekannt und umstritten wie Fritz Lang's opus magnum METROPOLIS. Die futuristische Geschichte rund um Macht, Verführung und Versöhnung wurde zwischen 1925 und 26 mit unglaublichem Aufwand in den UFA-Studios hergestellt.

 

Der Premierenabend der heurigen Wiederaufführung von "Metropolis" mit Live-Musik im unvergleichlichen Ambiente des Klagenfurter Burghofes wurde zu einem umjubelten Erfolg für das Bläser-Salonorchester des SBOK.

 

Die Filmharmonie bietet dieses Projekt allen interessierten Veranstaltern an.

 

Der Film "Metropolis" brachte seine Produktionsfirma an den Rande des Ruins und wurde von seiner ursprünglichen Länge (etwa 150 Minuten) bis zur Unkenntlichkeit gekürzt. Der Film wurde nun restauriert und rekonstruiert.

Gottfried Huppertz, der schon für Fritz Langs NIBELUNGEN die Musik geschrieben hatte, schuf für METROPOLIS eine unvergleichlich schöne Musik mit einprägsamen Leitmotiven.

 

Das SBOK präsentierte in Zusammenarbeit mit dem Volkskino Klagenfurt "METROPOLIS- Stummfilm mit Live-Musikbegleitung". Erstmals wurde nun ein abendfüllender Stummfilm von einem Bläserorchester untermalt. Ein musikalisch-cineastisches Projekt der Sonderklasse.

 

 

 

Für dieses Projekt wurde eine neue Besetzungsart entworfen, die als "Bläser-Salonorchester" bezeichnet werden kann. Dieses Filmorchester mit 25 Musikern verspricht ein Klangerlebnis, wie es in den großen Kinopalästen der Entstehungszeit des Films üblich war. Die musikalische Bearbeitung der Originalmusik stammt vom Salzburger Musiker Theodor Burkali.

"Wenn wir die plastische Photogenie der Story vorziehen, wird Metropolis uns als das herrlichste Bilderbuch begeistern. Eine begeisternde Symphonie der Bewegung! Durch ein Wunder verwandeln Physik und Chemie sich in Rhythmik. Kein einziger statischer Moment!“ Luis Bunuel, 1927

 

  Il più famoso film muto tedesco, conosciuto in tutto il mondo, METROPOLIS, era caratterizato gia durante la prima da un accompagnamento sinfonico, che era stato composto proprio per questo film. Questa musica e questo film affasciano anche oggi.
Musicisti selezionati dell’Orchestra di Fiati di Klagenfurt (SBOK) presentano questo celebre film nella sua versione ricostruita e restaurata con accompagnamento musicale dal vivo. Un’opera d’arte cinematografica diventa così un evento straordinario.

Il progetto “Cinema muto - METROPOLIS con musica dal vivo” è allestito per la stagione estiva 2004 e aveva la sua prima il 27 luglio 2004 nell’ambito del cinema estivo di Klagenfurt. L’orchestra SBOK è lieta di offrire la sua disponibilità agli interessati all’organizzazione di questo evento straordinario dedicato al film muto METROPOLIS con musica dal vivo.

 

 

 

 

 

 

 

auf der FILMHARMONIE-Wunschliste:

- ORLAC'S HÄNDE -

Gruselfilm aus dem Jahre 1926
Regie: Robert Wiene

Produktion: Pan-Film, Wien

Darsteller:
Conrad Veidt als Paul Orlac, Pianist

Fritz Kortner

Paul Askonas, Carmen Cartellieri u.a.

 

Der berühmte Konzertpianist Orlac erleidet eines Tages einen schweren Unfall, bei dem seine Hände schwer verletzt werden. Ein Chirurg entschließt sich, Orlac die Hände eines kurz zuvor hingerichteten Mörders zu geben. Obgleich Orlac nun körperlich wiederhergestellt ist, will seine Kunstfertigkeit nicht zurückkehren. Zudem steigert er sich in den Wahn, durch die Hände des Mörders auch dessen kriminelle Neigungen erhalten zu haben. Geheimnisvolle Zeichen und Drohbriefe nähren diese Zwangsvorstellung. Als sein reicher Vater ermordet wird, gerät Orlac unter Mordverdacht. Ist Orlac Täter oder  Opfer einer Intrige?

Regisseur Robert Wiene und Hauptdarsteller Conrad Veidt wenden in diesem Film erneut expressionistische Darstellungsformen an, mit denen sie schon "Das Cabinet des Dr. Caligari" zu einem cineastischen Meilenstein machten. Mit dieser Verfilmung des Romans von Maurice Renard wurde das Genre des Psychothrillers erfunden.

 

 

 

 

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