Die Dirigenten des SBOK

 

Erich Pichorner jun.

Andreja Solar

Stephan Kühne

Johann Wurzer

 

   

 

Der Dirigent und Initiator Erich Pichorner jun.

begann seine musikalische Laufbahn als Posaunenschüler an der Musikschule Klagenfurt. Das Handwerk des Dirigierens erlernte er beim Kärntner Blasmusikverband bei MilKpm. Sigismund Seidl. Nach einigen Semestern Maschinenbau studierte er neben seinem Beruf als Verkaufsleiter sechs Semester Musikwissenschaft an der Universität Graz. Seit 1998 nimmt er Unterricht im Fach Kontrabass (u.a. am Johann Josef Fux Konservatorium in Graz), in dessen Kammerchor er den 1. Bass sang. 2001 besuchte er den Meisterkurs für Blasorchesterdirigenten in Feldkirchen/Ktn. bei Jan Cober.

Erich Pichorner leitete von 1992 bis 1999 den Musikverein Maria Saal und gründete 1998 das SBO Klagenfurt (SBOK), das er seitdem als Chefdirigent und künstlerischer Leiter betreut.

 

 

 

 

Andreja Solar (*1977), aus Laibach gebürtig, studierte an der Grazer Musikhochschule. Dirigent Erich Pichorner konnte sie für ein Gastdirigat im Februar 2002 gewinnen.

Andreja Solar studierte Blasorchesterleitung am Brabants Conservatorium in Tilburg ( Holland) unter Jan Cober sowie Symphonieorchesterdirigat auf der Musikakademie in Laibach.

Derzeit leitet sie das Pihalmi Orkester Lesce und ist als Schlagzeugerin Mitglied der Slowenischen Militärmusik.

Bei den Konzerten des SBOK dirigierte sie u.a. Schuberts "Zauberharfe".

  Um nicht nur dem Publikum, sondern auch den zumeist jugendlichen Musikern neue Erfahrungen zu vermitteln, konnte für das Konzert 2000 der renommierte Dirigent Johann Wurzer für das Gastdirigat gewonnen werden. Wurzer, der bereits mit international bekannten Ensembles wie HoViHoLoHoff oder dem Musiktheater ARBOS zusammengearbeitet hat, verband bei der Interpretation die blasmusikalischen Eigenheiten dieser Orchesterbesetzung mit der eigentümlichen Charakteristik der Werke, die - wie G. Verdis Ouvertüre “La Forza del Destino” oder die burlesken Szenen aus Carl Orffs “Der Mond” - in ihrer symphonischen Grundkonzeption für andere Besetzungen komponiert worden waren.

Stephan Kühne wurde 1998 eingeladen, sein Werk "Bilder aus Österreich", das als Auftragswerk für den Österreichischen Blasmusikverband entstanden war, selbst zu dirigieren. Kühne, der sich schon in seiner parodistischen "Blasphonie" mit orchestralen Bläserklängen auseinandersetzte, vermittelte Orchestermusikern und Publikum die musikalischen Bilder seiner Komposition.

Durch die gute Zusammenarbeit wurde das Projekt eines Auftragswerkes in Angriff genommen, das schließlich als "Konzert für Blasorchester" durch das SBOK 1999 uraufgeführt wurde.

   

 

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